Von: Albrecht
Im Rahmen dieses vom Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung beauftragten ITS-Projektes soll – unter Einbindung europäischer ITS-Richtlinien mit ÖPNV-Relevanz - eine ITS-Architektur für den Bereich des Öffentlichen Verkehrs entwickelt werden. Dazu sollen die Anforderungen des ÖV an ein ITS-Leitbild formuliert werden und Ansätze zur intermodalen Vernetzung, die aus Sicht des ÖV nutzbringend sind, besondere Berücksichtigung finden.
Gesamtziel einer ITS-Architektur Deutschland ist es, eine offene Systemwelt zu schaffen und Systemverbünde mit durchgängigen Funktionalitäten durch technische, organisatorische und finanzielle Erleichterungen zu fördern. Dies senkt die Hemmschwelle der ÖPNV-Nutzung und erhöht die Reisequalität für die Fahrgäste, da bestehende Grenzen der Unternehmen, Verkehrsträger und Verbünde für den Kunden nicht mehr wahrnehmbar sind.
Aufgrund der Komplexität der Aufgabenstellung und der Vielzahl und Heterogenität der beteiligten Stakeholder und Akteure muss den Betrachtungen ein einheitliches sprachlich-begrifflicher Bezugsrahmen zugrunde gelegt werden.
Als Partner eines Konsortiums der Firmen MRK Management Consultants und TRANSVER, beide München, wird AlbrechtConsult vor allem die konzeptionelle und sprachliche Grundordnung im vorgenannten Sinne auf Basis der von ihr entwickelten IVS- Kommunikationspyramide erarbeiten.
Die Kommunikationspyramide sichert methodische Kohärenz und gestaltet die sprachliche Auseinandersetzung mit Inhalten zwischen allen Beteiligten effektiv. Diese Einteilung von Wissen anhand der IVS-Kommunikationspyramide ist bereits eine erprobte Methodik und ist auch Bestandteil der „Methodische Empfehlungen zur Strukturierung einer IVS-Rahmenarchitektur für Deutschland“ des AK 3.1.4 der Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen.