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12.07.10

Von: Lüpges

BMVBS führt Studie zur Gefahrguttelematik durch

Die Vorschriften für die Beförderung gefährlicher Güter auf der Schiene (RID), auf der Straße (ADR) und mit dem Binnenschiff (ADN) werden heute im Wesentlichen auf internationaler Ebene im Rahmen der sogenannten „Gemeinsamen RID/ADR/ADN-Tagung“ erarbeitet und weiterentwickelt. In dieser Tagung arbeiten Regierungsvertreter von über 40 europäischen Mitgliedstaaten sowie der USA und Kanadas mit. Ziel ist es, für alle Verkehrsträger zu gleichen Anforderungen zu kommen, soweit es die spezifischen Belange zulassen.

In jüngster Vergangenheit entsteht eine neue Herausforderung durch den wachsenden Einfluss von Telematiksystemen sowohl auf die technischen wie die organisatorischen und administrativen Abläufe dieser Transporte. Die Gemeinsame RID/ADR/ADN-Tagung hat hierzu auf Initiative von Deutschland eine Arbeitsgruppe (AG Telematik) eingerichtet. Da diese Systeme aus Sicht des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklungein großes Potential für die Verbesserung sowohl der Sicherheit als auch der Sicherung solcher Transporte haben, ist ihre Einführung grundsätzlich zu befürworten und zu fördern.

Daher richtete das BMVBS auch ein Forschungs- und Entwicklungsprojekt ein, in dem eine Studie zur Gefahrguttelematik erstellt werden soll.

Unter Leitung von AlbrechtConsult werden folgende Aufgaben bearbeitet:

  • Analyse relevanter Standards
  • Identifikationen von Zertifizierungsstrukturen
  • Erstellung eines IT-Sicherheiskonzeptes
  • Modellierung identifizierter Daten (vorzugsweise DATEX II) und Prozesse
  • Erstellung einer Handlungsempfehlung